Veränderungen sind immer auch Lernprozesse. Wie sie erfolgreich bewältigt werden können, zeigen die Erkenntnisse aus der Hirnforschung. _ _

Mit Distanz auf die eigene Situation zu blicken, ist eine echte Chance! Ich biete Ihnen verschiedene Methoden für einen Perspektivwechsel  _ _

Über die Biografiearbeit erkennen Sie beispielsweise den roten Faden Ihres eigenen Lebens _ _

Gedankengut _ _

Urlaubsanregungen                                                               27.07.2018

 

Ideen dazu gefällig?
_ Markieren (bzw. kolorieren) Sie, was Sie im Urlaub machen wollen bzw.
   Ihnen gut getan hat
_ Drucken Sie die Karte aus und schicken Sie diese an einen lieben
   Menschen
_ Schicken Sie die Karte an sich selbst mit einer Nachricht Ihres
   "Urlaubs-Ichs" an Ihr "Alltags-Ich"

_ Schneiden Sie sich ein passendes Feld aus, als Erinnerung bzw.
   Gutschein für sich selbst und lösen Sie die Anregung ein
_ Kolorieren Sie die Bilder während Sie ein Hörbuch/ -spiel hören

_ ...

Die freien Felder sind für Ihre Ideen gedacht. Was darf nicht fehlen?

 

Viel Freude damit & einen schönen Sommer(urlaub)!

Herzliche Grüße
Christina Handschel

 

                                                                                               17.07.2018

Woraus besteht Ihre Kronenpolitur?

Manchmal entwickeln sich Dinge anders als erhofft und geplant.
Eine große Chance, ein fantastisches berufliches Projekt/ Angebot- Sie sind mit vollem Einsatz dabei und "Plopp!"- plötzlich besteht diese Option nicht mehr. Die Folge: Enttäuschung und eine Mischung verschiedener negativer Gedanken und Gefühle. Die Erfahrung habe ich kürzlich gemacht.
Ich bin überzeugt, es ist gut und wichtig, diese Gedanken und Gefühle zuzulassen und anzuschauen, was innerlich alles los ist. Es ist ein Abschiedsschmerz von etwas, das Ihnen wichtig war. Da fällt das Loslassen nicht (gleich) leicht.

Doch dann heißt es, den Kopf wieder zu heben und neue Perspektiven zu sehen. Sich aufrichten und weitergehen. Ja, das können und dürfen Sie!
Wie schnell Sie in diese Phase kommen hängt z.B. davon ab, wie krisenerprobt Sie sind, wie groß die Enttäuschung war, wie Sie mit sich selbst umgehen und wie Sie unterstützt werden.
Sicher ist es hilfreich und gut, später noch genauer zu schauen, welche Gründe diese Entwicklung hatte - ob es Dinge gibt, die Sie das nächste Mal für sich positiv beeinflussen können u.ä. Doch zunächst geht es darum, gut mit sich selbst umzugehen. Damit Sie mit zurechtgerückter Krone weitergehen und wissen, was Sie können und wie Sie weiter vorgehen.

 

Meiner Erfahrung nach sind dabei Gespräche sehr hilfreich. Seien wir ehrlich: so ziemlich jede(r) hat schon solche Dinge hinter sich gebracht und kann diese Situation nachempfinden. Schau, was Sie brauchen, was Ihnen guttut. Und ja, solch eine Erfahrung ist auch ein guter Anlass für ein Coaching.

 

Woraus besteht denn Ihre Kronenpolitur? Was hilft Ihnen beim Umgang mit Enttäuschungen?
Ich freue mich über Ihre Rückmeldung: info@handschel-coach.de

 

Herzlichst
Christina Handschel

 

                                                                                                                    06.07.2018

 

»Durch Loslassen erschaffst du Freiraum.

Freien Raum für deine Wünsche,
dein Handeln,
dein Leben.


Schenke dir diese Freiheit.«

 

Christina Handschel

 

                                                                                                                     17.06.2018

Sonntagmorgen - Lichtspiele an der Decke.
Ein schöner Anstupser, wieder aufmerksamer für die schönen, zauberhaften Momente um uns herum zu sein und ihnen mit kindlicher Freude und Staunen zu begegnen.
Spüren Sie bei Ihrem nächsten, einfach(en) wunder-vollen Moment nach, was er in Ihnen auslöst.
Lassen Sie sich und die Welt ganz  DA-SEIN und genießen Sie es kurzzeitig zu versinken, abzutauchen,  eine Verbundenheit mit der Welt spüren.

 

Ich habe kürzlich gelesen, dass Lichtspiele an einer Wand der Impuls für die Entwicklung des Impressionismus gewesen sein sollen.

Ich bin überzeugt davon, dass viel entstehen kann, wenn wir uns inspirieren lassen. Zudem sind Neugier (im Sinne von Wachheit und Offenheit) sowie Freude wesentliche Elemente eines optimalen Lernzustandes, der uns zügig voran bringt - vielleicht auch in den Flow. Auf (in) einen wunder-vollen Sonntag.

 

Herzliche Grüße
Christina Handschel

                                                                                                                    21.03.2018
Wo kämen wir hin?
Der Frühling ist im Anmarsch und mit ihm tobt bald wieder das volle Leben in der Natur. Es ist die Zeit des rasanten Wachstums, des Aufblühens und der Weiterentwicklung. Doch was wäre wenn:

_ die Krokusse sagen würden: "Ich zeige mich erst, wenn es die
   Tulpen geschafft haben. Wie komme ich auf die Idee, vor diesen
   Größen an den Start zu gehen. Ich!? Also das kann ich nicht."
_ die Bienen plötzlich dächten: "Fliegen, das ist zu riskant. Wenn ich
   abstürze war die ganze Arbeit des Tages umsonst. Wenn ich keinen
   Pollen abliefere, kann der Nachwuchs nicht ernährt werden.  Das
   ist unser Untergang! Ich gehe besser zu Fuß!" ?
_ die Apfel- & Kirschblüten dächten: "Blühen? Ich? Also dafür
   müssen meine Blütenblätter erst so groß und farbenprächtig wie bei
   den Rosen sein."?

 

Wäre es nicht völlig absurd, wenn die Natur nicht ihrer Bestimmung folgen, ihr Potenzial nicht entfalten würde?
Zum Glück kann sie sich nicht durch solche Gedanken selbst verunsichern und davon abhalten das zu tun, was zu tun ist, damit volles Leben möglich wird.

_ Wo kämen wir sonst hin?
_ Wohin wollen Sie wirklich kommen?
_ Wo stehen Ihnen die Gedanken im Weg?

 

Ich freue mich schon jetzt über das knallbunte Frühlingsleben- und über Ihre Gedanken zum Thema.
 

                                                                                       Silvester 2017

Jetzt steht das Jahr 2018 vor der Tür.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie:
_ voll Freude losgehen
_ zurücklassen, was Ihnen nicht gut tut bzw. nicht weiter hilft
_ Ihre Ziele fest im Blick haben
_ Chancen ergreifen, die sich Ihnen bieten
_ gut für sich sorgen
_ immer einen Unterstützer an Ihrer Seite haben,
   wenn Sie ihn brauchen
_ strahlen
_ ein tolles Jahr erleben!

                                                                                                                    20.10.2017

 

»Ich lehne mich
innerlich an mir an.
«

 

C.Handschel
 

 

Genau so ging es mir heute früh wieder bei der Morgenmeditation.
Das Gefühl von Stabilität und Ruhe. Loslassen und SEIN können.

Es ist ein tolles Gefühl aber schwer wirklich in Worte zu fassen.
Doch genau das wünsche ich Ihnen allen: Anlehnen, loslassen, SEIN.
Äußeres Anlehnen ist zum Glück leicht umsetzbar. Ein Stück freie Wand, um sich bequem dranzusetzen findet sich fast überall, oder vielleicht ein Sessel. Oder ganz wunderbar: sich an einen lieben Menschen Rücken an Rücken anlehnen. Eine Mini-Auszeit.
Also: Anlehnen und ausprobieren.
Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende.

 

                                                                                                                    17.10.2017

 

Sehenswürdigkeiten vor der eigenen Haustüre

 

In den vergangenen Tagen war ich in meiner Heimatstadt und besuchte den Schlosspark. Für mich ist es etwas Besonderes, mitten in der Stadt eine Sehenswürdigkeit vorzufinden- bequem zu Fuß erreichbar. Durch meine Umzüge in den vergangenen Jahren habe ich immer wieder gemerkt, wie schnell ich mich an Gegebenheiten gewöhne, die für andere etwas Besonderes, vielleicht sogar eine Reise wert, sind. Ist es dir auch schon so ergangen? Ich denke, nur wenn wir uns des Wertes bewusst sind, können diese Orte und Angebote bestehen bleiben. Denn dann entstehen die Bereitschaft und der Bedarf, sich dafür einzusetzen und sie zu erhalten.

Es lohnt sich, immer wieder einmal die eigene Umgebung mit "fremden" Augen zu betrachten. Sozusagen Sightseeing im eigenen Wohnort machen. Was würde einem Besucher in meiner Stadt besonders positiv auffallen? Und: Wohin gehe ich gerne mit meinem Besuch? Was schätze ich hier? Welche Orte tun mir gut? Wo kann ich zur Ruhe kommen? Wo kann ich mich mal so richtig ausleben?

 

Welchen Ort schätzen Sie gerade besonders?

 

                                                                                                                     07.09.2017

 

Sehen und gesehen werden

 

Heute Mittag wurde ich am Bahnhof Nürtingen in der Unterführung von Musik empfangen.
Eine Situation, wie sie häufig zu sehen ist: Ein Mann sitzt singend mit seiner Gitarre auf einem Hocker. Neben sich eine aufgeklappte Kiste für Spenden. Im Deckel der Kiste klebte ein Foto mit zwei Kindern. Mir gefiel, wie der Mann in seinem Element war. Da ich bereits erwartet wurde, ging ich jedoch weiter.
Auf dem Rückweg - 4 Stunden später! - hörte ich auf Gleis 1 Musik, die aus der Unterführung kam. Der Termin hatte deutlich länger gedauert, als angenommen. So überlegte ich: "Runter zum Musiker und evtl. 50 Min auf den nächsten Zug warten - Oder den Zug nehmen?"
Ich entschied mich fürs UND. Eine zweite Möglichkeit wollte ich nicht verstreichen lassen. So ging ich zu dem Mann und gab ihm einen Obolus. Daraufhin bedankte er sich strahlend.

Ich sagte ihm, dass mir seine Musik gefalle und ich überrascht sei, ihn immer noch hier anzutreffen. Er spielte währenddessen weiter. Ich weiß nicht, ob er mich verstehen konnte.

Es war ein kurzer Moment, dann machte ich mich lächelnd und lauschend auf den Weg zum Zug, den ich noch erreichte. Ich bin dankbar für die Musik die ich gehört habe und die Ausdauer des Mannes beeindruckte mich. Hingabe und Leidenschaft? Die einzige Chance? Mir wurde wieder bewusst, wie einfach ich es im Leben habe, wie gut und sicher ich lebe.

Schön, dass ich den Gitarrenspieler noch antraf. Ein kleiner, strahlender Moment. Ich hoffe, dass sich der Mann gesehen fühlte, auch wenn es nur eine recht kurze Begegnung war.

Übrigens, kaum war die Regionalbahn ein paar Meter gefahren, hielt sie kurz an, damit ein heraneilender Mann einsteigen konnte. Er winkte dem Fahrer strahlend durch die Scheibe zu, dankte ihm und mir schien, er brachte gleich eine bessere Stimmung in den Wagon.
Gesehen bzw. wahrgenommen zu werden ist ein Grundbedürfnis und zugleich ein wunderbares Erlebnis.
Sehen und gesehen werden - das wünsche ich Ihnen.

Wann haben Sie sich zuletzt angesehen gefühlt? Was hat das mit Ihnen gemacht?

 

                                                                                                                    19.03.2017
Nestbau
 

Fröhliches Vogelgezwitscher, Farbtupfen, sonnige und längere Tage, Wärme und bald auch quietschgrüne neue Blättchen an den Zweigen: Der Frühling zwinkert uns täglich mehr von allen Fleckchen und Zweigenden entgegen. Überall startet die Natur mit neuem Wachstum, sie explodiert geradezu.

Es gibt viel zu sehen, zu erschnuppern, zu genießen. - Inspiration pur, um selbst loszulegen und aktiv zu werden.

Gerade jetzt spüren auch wir vielleicht einen lebendigen, kribbelnden Wunsch nach Veränderung, nach Neuem, der sich in Kopf und Herz gut anfühlt. Das erhöht die Chancen für ein Gelingen und die Begeisterung deutlich - insbesondere wenn uns die Idee ein bisschen gewagt oder verrückt erscheint.

 

Also nichts wie raus zum nächsten Spaziergang und nachspüren, ins Innere hinein hören:

_ Was möchte ich angehen?

_ Was begeistert mich so, dass es kribbelt und ich gleich loslegen 
   möchte?

_ Worauf baue ich (auf)?

_ Wie viel Vertrauen und Verrücktheit habe ich?

_ Was brauche ich noch zur Umsetzung?

_ Womit starte ich?

 

Mit der richtigen Kombination aus Können, Vertrauen und vielleicht auch einer gewissen Ver-rücktheit entsteht selbst auf einem umgeknickten Ast ein tragfähiges Nest für die eigenen Vorhaben.
Los geht's.

 

Ihre/ deine
Christina Handschel

 

Der lange Weg                                                                                        23.10.2016

 

In der persischen Mystik wird von einem schwer beladenen Wanderer erzählt, der erst durch die Rückmeldung anderer Menschen realisiert,  wie viele unnötige Lasten er mit sich herumträgt.
Er kann sich von zunehmend mehr Lasten befreien und schließlich aufrecht und leicht weitergehen. Doch bis dahin ist es ein langer, mühevoller Weg für ihn.
So weit hergeholt, wie es im ersten Moment klingt, ist dieses Verhalten des Wanderers allerdings gar nicht.
Wir machen uns oft genug das Leben unnötig schwer und engen uns immer wieder selbst ein, indem wir z.B. die selbst auferlegten Erwartungen und Normen nicht hinterfragen. Viele von uns sind Experten darin, sich einzuengen, Druck oder Angst zu machen, sich selbst zu bremsen und damit unter den eigenen Möglichkeiten zu bleiben. Es gibt mehr Experten im mentalen Blockieren, als man vielleicht meint. - Ja, auch unter sehr erfolgreichen Zeitgenossen.

Um zu verstehen, welchen Hinkelstein man sich da so ans Bein gebunden hat und wie man ihn dauerhaft loswerden kann, ist (zumindest anfangs) ein Sparringpartner hilfreich, denn oft sehen die Menschen um uns herum viel schneller als wir, an welcher Stelle wir uns eigene Fallstricke binden.

In einem potentialorientierten Coaching, in dem die blockierenden Gedankenmuster bearbeitet werden, ist es möglich recht zügig Fortschritte zu machen. Die einengenden Muster werden herausge-arbeitet, sodass sie losgelassen werden können.
Dadurch gelingt es befreit, beschwingt und offen den eigenen Weg weiterzugehen. Das störungsfreie Angehen der eigenen Ziele ermöglicht eine neue Qualität von Freiheit, Selbstbewusstsein und Kompetenz.

 

 

                                                                                                                    07.10.2016

Der Gedanke kämpfen zu „müssen“ ist mir durchaus bekannt.

Manchmal verhalte ich mich verbissen, habe das Gefühl „Das muss doch jetzt aber klappen!!!“.

Dabei kann es leider passieren, dass der Blick für das Drumherum verloren geht. Besonders schade ist es, wenn ich dadurch eine Chance verpasse. Wenn ich nicht aktiv werde, da die Situation so ganz anders ist als das, was ich als festes Bild im Kopf habe.

Die feste Vorstellung davon, wie die Dinge zu laufen haben - gedank-
liche Scheuklappen, die den Blick für die Weite und die Möglichkeiten um mich herum verschließen.

Deshalb ist es sinnvoll, immer wieder einmal zu prüfen, ob wir gerade Scheuklappen aufgesetzt haben. Sie können recht leicht abgenommen werden. Gedanklich (vielleicht auch physisch) Abstand zur aktuellen Situation einnehmen. Durchatmen und wahrnehmen.

 

                                                                                                                    18.09.2016

Das Urlaubsgefühl verlängern

 

Heute wartet der erste herbstliche Tag auf uns und bei den meisten hat auch der Arbeitsalltag seit einer Weile wieder Einzug gehalten.
Grund genug, die Leichtigkeit des Urlaubs zu verlängern oder wieder aufleben zu lassen.
Meine spontanen Ideen dazu:

 

_ Fotos und Filme anschauen

_ Fotos für den Bildschirmhintergrund, Collagen oder ein Fotobuch
   nutzen

_ Lieblingsgericht aus dem Urlaub nachkochen

_ Duschbad bzw. Parfüm verwenden, das im Urlaub genutzt wurde

_ Abends (sofern die Sonne scheint) durch den Heimatort bummeln

_ Bewusst den Sonnenuntergang genießen

_ Besuch in einem Café

_ Im Reiseführer stöbern

_ Sommerhits hören

_ Am Wochenende einfach in den Tag hineinleben

_ Ideen für den nächsten Urlaub sammeln

 

Was hilft noch?

Ich freue mich auf viele weitere Ideenanregungen.

 

                                                                                                                    31.07.2016

Gut Abschalten.

 

Urlaubszeit - Zeit zum Abschalten.
Gutes Abschalten gelingt, wenn unsere Aktivitäten:

_ nichts mit unseren Pflichtaufgaben zu tun haben

_ uns Neues entdecken und lernen lassen

_ uns Erfolgserlebnisse ermöglichen

 

Diese Punkte lassen sich auf Mini- Urlaube am Feierabend und Wochenende ebenso anwenden, wie auf einen größeren Urlaub. Gedankenanregung:
_ Was sind meine alltäglichen Pflichtaufgaben?
_ Was wäre das Gegenteil?

_ Welches Hobby/ welche Aktivität fasziniert mich?

_ Was ist demnach ein erholsamer Urlaub für mich?

_ Wie kann ich das umsetzen?
_ Welchen Kompromiss kann ich mit meinem Partner bzw. meiner   
   Familie finden?

 

Ich wünsche einen wunderbaren, erholsamen und erfrischenden Urlaub, ob zu Hause oder in der weiten Welt.
Viel Freude beim genussvollen Abschalten!

 

Ihre
Christina Handschel

 

Quelle: Die Hinweise für gutes Abschalten sind das Ergebnis von Studien der Psychologinnen Sabine Sonentag und Charlotte Fritz. Genannt wurden Sie hier: "Psychologie Heute" 05/ 2016, S. 23

 

                                                                                                                    17.07.2016

„Nicht vergessen: Abschalten!“

 

So oder so ähnlich war die Wortwahl, wenn Peter Lustig die Folgen seiner Sendung „Löwenzahn“ beendete.

Dies war eine eindrückliche Erfahrung mit dem Abschalten. Und ich habe diesen Moment als Kind gehasst! Das lag natürlich zunächst daran, dass die tolle Sendung zu Ende war. Fast schlimmer war jedoch die Tatsache, dass der Bildschirm zum Abspann schwarz wurde, man aber Peter Lustig und seinen Nachbarn o.a. Personen noch kurz weiter sprechen hörte. Ich hatte immer das Gefühl, etwas zu verpassen. Und bestimmt kam genau jetzt noch etwas Besonderes.

Oder spätestens, wenn der Fernseher aus war.
Ich war überzeugt davon.

Vielleicht macht genau dieses Gefühl das Abschalten oft zur Herausforderung. Das Wissen darum, etwas geht weiter, aber ohne uns.

 

Wann fällt es Ihnen schwer, abzuschalten? Warum?

 

                                                                                                                    10.07.2016

Unverschämtes Solo?

 

Dem Psychologen Tony Crabbe zufolge sollten wir dem Beschäftigtsein keinen so hohen Stellenwert einräumen. Vielmehr empfiehlt er, nicht weiter in das Klagelied einzustimmen, wenn in einem Gespräch die enorme Belastung des Gegenübers zur Sprache kommt. Crabbe schlägt folgende Antwort vor:
»Ich habe mich entschieden, weniger beschäftigt zu sein.«

Auf diese Weise stellen wir dem Chor der Klagenden das eigene Solo gegenüber. Das ist wohl ziemlich herausfordernd, selbst wenn wir nicht wirklich ein Solo singen. Auf jeden Fall werden die Reaktionen darauf interessant sein, denn diese Äußerung durchbricht die Erwartungshaltung des Gegenübers. Dadurch kann auf beiden Seiten Neues entstehen, auch wenn zunächst Irritation oder Unverständnis die ersten Reaktionen sein können.
Könnte das ein Ohrwurm werden, der sich zum Hit auch über die Urlaubszeit hinaus entwickelt? Der Refrain »Ich habe mich entschieden, weniger beschäftigt zu sein« klingt jedenfalls nach mehr, oder? Welche Strophen passen dazu?
Stimmen Sie in dieses Lied mit ein?

 

Ihre
Christina Handschel

Quelle: "Psychologie Heute" 05/ 2016, S. 23.

 

                                                                                                                    01.07.2016

Von der Reaktion zur Aktion

 

Im Zustand der Überbeschäftigung sind unsere Handlungen durch das Reagieren geprägt. Es erfolgt der Versuch, die anstehenden und neu hinzukommenden Aufgaben irgendwie abzuarbeiten. Kennzeichnend ist das Gefühl, von den Aufgaben überrollt oder beherrscht zu werden. Wichtig ist der Wechsel von der Reaktion zur Aktion. Sich Luft und den Überblick zu verschaffen über die aktuelle Situa- tion, um dann planen und entscheiden zu können, wie es weitergeht. Es geht darum, wieder „das Heft in der Hand zu halten“ .
Zugegeben, gerade wenn man im fließbandähnlichen Reagieren ist, fällt es enorm schwer bzw. scheint es nicht möglich, sich eine Auszeit zu nehmen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Doch genau das ist wichtig. Erstrebenswert ist es, gar nicht so weit in die Überbeschäftigung zu rutschen.
Hier ein paar Anregungen, die grundsätzlich hilfreich sind:

 

_ Zeit- bzw. Tätigkeitsprotokolle führen
Für einen gewissen Zeitraum täglich genau aufschreiben, welche
Tätigkeiten zu welcher Zeit und für welche Dauer ausgeführt wurden.
Dies hilft, Muster zu erkennen und Zeitdiebe zu entlarven.

 

_ Stille Stunde

Wöchentlich (besser täglich) eine gewisse Zeit reservieren, in der
keine Störungen zugelassen werden (Handy ausschalten…).
In dieser Zeit kann konzentriert und erfolgreich gearbeitet werden.

 

_ Konferenz in eigener Sache
Einmal wöchentlich (z.B. am Wochenende bzw. -anfang) eine
„Konferenz“ abhalten, bei der die nächste Woche geplant wird.
(Dabei können durchaus verschiedene innere Stimmen zu Wort kommen) Hier entsteht Klarheit für das weitere Vorgehen. Es sollten 
Prioritäten gesetzt werden. Diese Zeit lohnt sich, da nun klar ist,
wohin es geht. Natürlich muss dann im Alltag ein Weg zum Umgang mit Unvorhergesehenem gefunden und die Pläne ggfs. angepasst 
werden. Zusätzlich hilft es, täglich abends oder morgens eine kurze
Phase für die Tagesplanung zu nutzen.

 

_ Spontane Anfragen bewusst beantworten

Zusagen zu weiteren Arbeitstreffen, Aufgaben oder Projekten  
sollten möglichst nie im Stress bzw. spontan gegeben werden.
Es ist sinnvoll, zunächst eine kurze Bedenkzeit zu nehmen und
ein paar Punkte zu klären:
Was bedeutet eine Zusage? Was bedeutet eine Absage? Wie passen
diese Aufgaben zu meinen aktuellen Verpflichtungen? Welche    
Kompromisslösung ist denkbar? Bringt mich die Zusage meinem
Ziel näher? Was (mir) wichtig? Warum?

 

Ihre
Christina Handschel

 

                                                                                                                    26.06.2016

Unbewusstes entdecken

 

Auf dem Weg aus der Überfüllung in Richtung Erfüllung ist es grundlegend wichtig, sich die eigenen Entscheidungen bewusst zu machen. Denn wir treffen sehr häufig unbewusst Entscheidungen zur Nutzung unserer Zeit, mit denen wir uns selbst vom Kurs abbringen.
Vielleicht finden Sie sich in folgender Alltagssituation wieder:
Sie haben vor, am Schreibtisch zu arbeiten. Bevor Sie anfangen, checken Sie „nur ganz kurz“ Ihre Mails oder werfen „einen Blick“ auf Facebook. Eine halbe Stunde später entdecken Sie überrascht, dass Sie etwas ganz anderes machen, als ursprünglich vorgenommen.
Dass Sie sich - unbewusst - dazu entschieden haben, vom ursprünglichen Vorhaben  abzuweichen, lassen Sie gar nicht an sich heran. Das wäre ja auch unangenehm.

Wenn wir ehrlich zu uns sind, stellen wir fest, dass es sehr viele solcher Ablenkungshandlungen gibt. Es hilft, „dem Drachen in die Augen zu schauen“ und zu entdecken, was wir da eigentlich so alles machen, um dann in der Überbeschäftigung zu landen.
Zum Teil erschaffen wir den „Überbeschäftigungs-Drachen“ selbst, und lassen es anschließend auch noch zu, dass er uns „platt“ macht.
Wie verrückt ist das denn?

Auch wenn die Bilanz ernüchternd unangenehm ausfällt, hilft eine ehrliche Auseinandersetzung:


_ Wofür nutze ich meine Zeit?
_ Welchen Zeitdieben lasse ich immer wieder freie Bahn?

_ Was ist mein Ziel? Wohin will ich? Wie möchte ich leben?

_ Tut mir das, was ich (regelmäßig) ganz automatisch mache gut?

_ Bringen mich meine Aktivitäten, meine Art, die Zeit zu nutzen dem
   Ziel näher?

 

Wer seinem Ziel, den Gründen und v.a. auch seinen persönlichen Zeitdieben auf die Spur gekommen ist, kann sich bewusst entscheiden, wofür er/sie seine Zeit nutzt - und wann.

 

Übrigens ist jetzt auch die Zeit reif für eine Halbjahresbilanz.
An welchen Stern haben Sie im Januar Ihren Wagen gespannt?
Sind Sie noch auf Kurs? Kommen Sie dem Ziel näher?

 

Ihre
Christina Handschel

 

                                                                                                                    12.06.2016

Beschäftigungsstatus


Wie steht es bei Ihnen aktuell? Sind auch Sie überbeschäftigt wie Herr Fusi aus dem Buch "Momo" von Michael Ende?
Er erkennt, dass er mit seiner Lebenssituation unzufrieden ist und zusätzlich plagen ihn Selbstzweifel. Fusi ist der Meinung, durch seine Beschäftigung nicht die Möglichkeit zu haben, konkret eine Veränderung einzuleiten, um seine Situation zu verbessern. So stürzt er sich auf die Arbeit, bewältigt die damit verbundenen Probleme und lenkt sich so von seinem wichtigen Anliegen (die Lebenssituation zu verändern) ab.
Er trifft unbewusst die Entscheidung, mehr und effizienter zu arbeiten, um in ferner Zukunft - sozusagen am
St. Nimmerleins- tag-  endlich Zeit für das perfekte Leben zu haben.
(Genauer gesagt,  wird er durch die grauen Herren so geschickt manipuliert, dass er sich nicht mehr daran erinnert. Er hält die Idee der Effizienz für seinen eigenen, erfolgversprechenden Beschluss.)

In Fusis Stadt vollziehen zunehmend mehr Menschen diese Entwicklung. Letztlich sind alle überbeschäftigt, spüren aber, dass sie sich nicht wohlfühlen. Da jedoch ständig dringende Dinge anstehen, können sie sich nicht mit dem grundsätzlichen Anliegen beschäftigen. Abgesehen davon, kommen sie wohl auch kräftemäßig nicht mehr dazu. Dieser Zustand erscheint deshalb nicht alarmierend, da sich alle in dieser Situation befinden. Man fügt sich, obgleich man sich ausgeliefert und machtlos fühlt.

 

Beim Lesen dieser Entwicklung kann man sich evtl. selbst  wiederentdecken. (Das braucht man ja nicht gleich jedem erzählen - wobei unsere Umwelt dies wohl schon vor uns erkannt hat…)
Sollte dieses verquere Verhalten nicht auf Sie zutreffen, freue ich mich sehr, wenn Sie Ihre individuellen Erfolgsstrategien mit mir teilen.


Ich wünsche allen eine gute Woche mit beschäftigungsfreien Momenten - einfach zum Genießen.

 

Ihre
Christina Handschel

 

                                                                        Pfingstmontag, 16.05.2016

 

Erfolgsgarantie

 

Stell dir vor, du bekommst folgende Garantie:
Dein Vorhaben wird erfolgreich.

 

Was würdest du tun?

Wie würdest du leben?

Was wäre anders als heute?

 

                                                               Tag gegen den Lärm, 27.04.2016

 

 

 

Stille genießen.

 

Die guten Seiten der Morgenstunde                                     23.03.2016

 

Wollen Sie bereits frühmorgens Erkenntnisse über sich selbst bekommen und dabei evtl. Ihre Kreativität erhöhen?  

Dann sollten Sie sich mit den sog. „Morgenseiten“ beschäftigen, eine Schreibtechnik von Julia Cameron. Sie können interessante Informationen bekommen über das, was Sie gerade beschäftigt und welche Ideen in Ihnen schlummern. Es kommen besonders die Anteile zu Wort, die im Alltag durch innere Kritiker oder Stress „mundtot“ gemacht werden und daher unerkannt „nebenher leben“. Sie können sich selbst auf die Spur kommen und erfahren, wie Sie „ticken“.
Gedacht ist diese Übung ursprünglich dafür, Schreibblockaden zu überwinden bzw. die eigene Kreativität zu fördern.

 

Das Wichtige in Kürze:

_ morgens direkt nach dem Aufwachen losschreiben; empfohlen wird,
   dies direkt im Bett vor dem Aufstehen zu tun

_ ca. 3 DIN A 4 Seiten handschriftlich schreiben, ohne abzusetzen

_ Gedanken und Gefühle wertungsfrei „fließen lassen“

_ schreiben Sie ohne auf Formulierungen und Ausdruck zu achten

_ Zeitdauer: ca. 20 - 30 Min

 

Wenn Sie während des Schreibens einen „Hänger“ haben, notieren Sie einfach so lange eine Impulsfrage z.B. Was beschäftigt mich gerade?, bis Sie einen neuen Gedanken zu Papier bringen können.

Am besten legen Sie sich einen Block sowie einen Stift neben das Bett. Dies hilft auch, wenn Ihnen kurz vor dem Einschlafen wichtige Gedanken kommen. Kurz notiert, entlastet dies.

Starten Sie für ein bis zwei Wochen einen „Morgenseiten-Testlauf“ und stellen Sie den Wecker etwas früher. Nutzen und genießen Sie diese Zeit ganz für sich. Es ist schön, den Tag in Ruhe, ganz mit sich und für sich zu  beginnen. Meine Erfahrung zeigt, dass man klarer und innerlich aufgeräumt in den Alltag startet. Das wünsche ich Ihnen.

 

Ihre

Christina Handschel

 

 

Raum für Wesentliches                                                          20.03.2016

 

 

Das Grübeln stoppen                                                             07.03.2016

 

_ Grübeln auf Zeit:
   Erlauben Sie sich täglich 5-10 Minuten für's Grübeln und hören Sie  
   anschließend auf. Machen Sie bewusst etwas ganz anderes, lenken Sie
   sich ab.

_ Gedanken auf Papier bringen:
   Schreiben Sie alle Ihre Gedanken auf, so wie sie kommen. Dinge, die es
   zu beachten oder zu erledigen gilt, können Sie nun gesondert notieren.
   Alles andere können Sie entsorgen.

_ Stopp I:
   Wenn Sie merken, dass Sie ins Grübeln kommen, sagen Sie bewusst und
   am besten laut "Stopp!" zu sich. Stehen Sie auf und verlassen Sie kurz
   Ihren Arbeitsplatz/ die Situation.

_ Stopp II:
   Tragen Sie ein Gummiband bzw. ein flexibles Armband und lassen Sie
   es leicht schnipsen, wenn Sie sich beim Grübeln erwischen.
_ Atemübung:
   Spüren Sie bewusst die Atembewegungen. Achten Sie dann zusätzlich
   darauf, wo Sie Kontakt zum Boden, zum Stuhl bzw. zur Liegefläche
   haben.

_ Entspannungsübung:
   Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich die Gedanken als Wolken
   am Himmel vor. Schauen Sie sie an und lassen Sie sie einfach
   weiterziehen.

 

Diesen Anregungen bin ich hier und da begegnet. Vielleicht ist ja eine Idee für Sie dabei. Ich freue mich immer über weitere bewährte An- regungen.

 

Ihre

Christina Handschel

 

Gedankliches Wiederkäuen                                                   06.03.2016

 

Endloses Grübeln, wird auch „Rumination“ genannt. Dieser Begriff stammt aus der Zoologie und bezeichnet das Wiederkäuen bei Tieren.
Es gibt wahre Grübelexperten, die sich im Alltag häufig intensiv beobach- ten bzw. bewerten. Sie bringen die Gedankenspirale in Gang, beschäftigen sich wieder und wieder mit den selben Problemen, was negative Gefühle nach sich zieht. Für das Durchbrechen der Spirale ist es wichtig zu erkennen, dass man gerade grübelt. Genau das ist jedoch schwierig, wenn das Grübeln schon eine Gewohnheit ist. Es hilft, immer wieder einmal innezuhalten und zu überlegen:
_ Was habe ich denn gerade gedacht?

_ Haben mich diese Gedanken weitergebracht?
_ Welche Gefühle haben diese Gedanken ausgelöst?
_ Welche Gedanken hatte ich unmittelbar bevor das unangenehme
   Gefühl  einsetzte?
 

Ihre

Christina Handschel

 

Top Ten des Verzichtens                                                       19.02.2016

 

Notieren Sie spontan 10 Dinge, auf die Sie gerne verzichten können.
Hier kommen meine momentanen Top Ten:

1. Allergie

2. Drängler auf der Autobahn

3. Verpacktes Obst & Gemüse

4. Verführung durch Zucker, wohin ich schaue

5. Glasscherben auf Radwegen 

6. Pakete, die nur zufällig irgendwo ums Haus herum zu finden sind

7. Stress an der Supermarktkasse

8. Kuchenteig in „Tuben“

9. Öffnungszeiten, die Berufstätige nicht wahrnehmen können

10. Eis in pikanten Geschmacksrichtungen

 

Variante:

Füllen Sie diese Liste einmal im Kreis von Kollegen, Freunden oder der Familie aus und lesen Sie sich diese anschließend vor.

Viel Spaß!

 

Ihre

Christina Handschel

 

Die Idee zu einer solchen Liste stammt aus dem Fastenkalender wandeln des Verlags Andere Zeiten 2015, S. 62.
 

Auszeit - Austausch - Einladung                 Aschermittwoch, 10.02.2016

 

Mit der Fastenzeit verbinde ich spontan: FREIHEIT, SEINLASSEN, HERAUSFORDERUNG, INNEHALTEN, KLARHEIT und SPANNUNG.
Dieser begrenzte Zeitraum eignet sich dafür Gewohnheiten wegzulassen, bzw. auszutauschen, um mehr Zeit zu haben für das, was individuell wichtig ist. Oder man lädt sich eine Tätigkeit ein, die vielleicht zu einer neuen, wohltuenden Gewohnheit wird. So fällt die, evtl. doch nötige, zeitliche Begrenzung anderer Dinge gleich viel leichter bzw. klappt von alleine. Man weiß ja bereits, was man gewinnt.
Die Fastenzeit bietet den  Vorteil, dass eine ganze Reihe Menschen aktiv werden und man somit auf Gleichgesinnte trifft, was das Vorhaben unterstützen kann. Welche Vorgehensweise klingt interessant:
Auszeit, Austausch oder Einladung?

Wie auch immer. Es hilft, sich nicht mit zu vielen oder zu großen Veränderungen zu überhäufen. Auch hier gilt: »Weniger ist mehr.«
Ein Blick durch die „Chancen-Brille“ ist dabei reizvoller, bunter und motivierender, als der Blick durch die „Verzicht-Brille“.

 

_ Welche Gewohnheit hat eine Auszeit verdient?

_ Besteht die Auszeit in einem mehrwöchigen  „Urlaub“ (Abschied auf
   Zeit) oder in einem klar geregelten „Besuchsrecht“ (Reduzierung)?
_ Welche Freiheit bietet diese Auszeit?

_ Welche Gewohnheit nimmt an einem „Austauschprogramm“ teil?
_ Wer ist ein attraktiver Austauschpartner?

_ Was wäre eine wohltuende Neuigkeit für einen Tag in der Woche?

_ Was wäre eine wohltuende (z.B.10minütige) Neuigkeit für jeden Tag?

 

Ihre

Christina Handschel

 

Vom Aufräumen & Finden                                                    05.02.2016

 

Immer wieder beginnt eine Aufräumaktion durch den Wunsch, einen Gegenstand zu finden, der dringend benötigt wird.

Aufräumen und Finden hängen oft zusammen, aber nicht immer.

Manchmal klappt das Finden nach dem Aufräumen sogar schlechter als vorher. So passiert es mir ab und zu, dass ich Schubladen, Regale o.ä. neu sortiere, um bestimmte Dinge ganz einfach, schnell und sicher wiederfinden zu können. Und ausgerechnet dann - finde ich sie nicht mehr. Ich weiß in solchen Fällen nur, dass ich das Gesuchte in der Hand hatte und besonders sinnvoll aufräumte. Doch das wichtigste Erinnerungsteilchen kann ich einfach nicht wiederentdecken. Ziemlich ernüchternd. Das Finden klappt jedoch irgendwann per Zufall und prompt weiß ich, weshalb ich die Dinge genau dort hinlegte. Das wiederum amüsiert mich meist und ich frage mich:

_ Kennen Sie das auch?

_ Muss sofort das gesamte Ordnungssystem geändert werden,
   um dieses Problem zu umgehen?

_ Ist Ordnung das halbe Leben? Oder mehr? Oder weniger?

 

Ihre

Christina Handschel

 

Wiederentdeckungen                                                             29.01.2016

 

Während einer Aufräumaktion lässt sich so manch interessanter, längst verloren geglaubter Gegenstand entdecken. Und mit ihm vielleicht eine Reihe besonderer Erinnerungen.

Gegebenenfalls bereichert der Gegenstand auch heute das Leben.
Manchmal führt eine Wiederentdeckung zu einem seufzenden, vielleicht auch amüsierten Kopfschütteln. Beispielsweise wenn nicht mehr nachvollziehbar ist, wie man sich diesen Gegenstand je zulegen konnte. Oder weil eine frühere, erfolglose Suchaktion zu einem unnötigen Aufwand führte, wie dem erneuten Ausstellen eines Führerscheins o.ä..


_ Welche Wiederentdeckung haben Sie in der letzten Zeit gemacht?

_ Wie war Ihre Reaktion?

_ Was war Ihre tollste Wiederentdeckung überhaupt?

_ Welche Wiederentdeckung würden Sie gerne an diesem Wochenende
   machen?

_ Was wäre die Wiederentdeckung des Jahres 2016 für Sie?

 

Ihre
Christina Handschel

 

Die Kunst Kisten zu packen                                                  22.01.2016

 

Gut geplant ist halb sortiert.
Wenn Sie sich daran machen, Ihren Karren zu durchforsten und zu ordnen, empfiehlt es sich, (verschließbare) Kisten oder Kartons bereitzuhalten. Auf diese Weise können Sie die Gegenstände, die Sie in die Hand nehmen, sogleich richtig sortieren. Überlegen Sie jeweils kurz, ob Sie die jeweiligen Gegenstände entsorgen, verkaufen bzw. verschenken, behalten oder zwischenlagern wollen. Beschriften Sie anfangs die Kisten entsprechend, sodass Sie den Überblick behalten.

Kisten, die Sie zunächst behalten wollen, können Sie mit einer Art Verfallsdatum kennzeichnen. Zu dem angegebenen Zeitpunkt sollten Sie den Inhalt -am besten ungesehen- entsorgen bzw. verkaufen oder verschenken. Wenn Sie regelmäßig an's Aussortieren gehen, können Sie dies auch beim nächsten Aufräum- Turnus angehen.
 

Zur Steigerung und Aufrechterhaltung Ihrer Motivation sowie zum konsequenten Sortieren, kann Unterstützung Wunder wirken.

Allerdings sollten Sie im Vorfeld genau überlegen, wen Sie fragen. Es hilft Ihnen bei diesem Vorhaben nicht, am Ende gemeinsam auf umgedrehten Kisten zu sitzen und mit Hingabe jeden einzelnen Notizzettel anzuschauen und dabei in Erinnerungen zu schwelgen.

Sie werden auch feststellen, dass sich manche Dinge, die Ihnen wichtig sind, objektiv gesehen schon längst überlebt haben. Behalten Sie nur Ihre Wabi- Sabi- Gegenstände. Sie erkennen diese ideellen Schätze daran, dass Sie sie sehr gerne und häufig benutzen. (Springen Sie für weitere Gedanken hierzu gerne zurück zum 06.02.2015).
Meine Erfahrung beim Aussortieren ist folgende: Bei den ersten Gegenständen tut's irgendwie noch weh sie loszulassen, danach stellt sich ein gewisser Schwung ein, der fast eine Eigendynamik entwickelt.
Besonders leicht und freudvoll wird das Weggeben, wenn die Gegenstände andere Menschen glücklich machen: durch Verschenken, (Haus-) Flohmarkt, Spende (z.B. an Kindergärten, gemeinnützige Läden, offene Bibliothek…), Tauschaktionen etc.

 

Viel Elan, Freude und einen gut sortierten Wagen wünscht   

Christina Handschel

 

Adieu Krämerkarren                                                              14.01.2016

 

Sie haben den Stern gefunden, an den Sie Ihren Karren binden wollen - prima! Damit Ihre Fahrt zügig und rumpelfrei starten kann, lohnt sich zuvor das Entrümpeln Ihres Karrens. Fahren Sie Ihrem Ziel nicht mit einem Krämerkarren entgegen sondern gut sortiert.
Eine Aufräumaktion hilft z.B. dabei, bei Bedarf die wichtigen Dinge und Ideen zur Hand zu haben. Sie erlangen wieder die Übersicht über Ihren Besitz und können sich daran erfreuen. Daneben ermöglichen das Aufräumen und Aussortieren, neue Dinge und Erfahrungen bewusst aufnehmen zu können. Lassen Sie sich davon überraschen, wie sich äußere Klarheit und Ordnung auf Ihre Gedanken auswirken.
Was setzt sich in Gang?

 

Ihre

Christina Handschel

 

Den Stern finden                                                                    08.01.2016

 

Das Jahr 2016 ist noch jung, liegt vor uns wie ein Land, das es zu entdecken gilt. Geben Sie diesem neuen Jahr eine persönliche Richtung und binden Sie Ihren Karren an einen Stern, wie es Leonardo da Vinci empfiehlt.

_ Wohin soll die Reise gehen?

_ Was erfüllt Sie?

_ Was wäre traumhaft?

 

Trauen Sie sich, groß zu denken. Greifen Sie dabei ruhig nach den Sternen bzw. nach diesem einen, der Ihnen besonders charmant und verheißungsvoll zublinzelt und Sie mit seinem wundervollen Strahlen ansteckt. Spüren Sie nach, was sich so richtig gut anfühlt, Ihnen kribbelnde Energie und Freude schenkt.
Der „Richtungs-Stern“  bzw. das Ziel soll für Sie wertvoll und attraktiv genug sein, den Karren daran zu binden und sich aktiv in Bewegung zu setzen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, auch bei anstrengenden, holprigen oder steilen Wegstrecken dranzubleiben.

 

Sprudelnde Freude beim Finden Ihres Sterns wünscht Ihnen,

 

Christina Handschel

 

Gepäck abgeben                                                                    28.12.2015

 

Den Song "Leichtes Gepäck" der Gruppe Silbermond finde ich wunderbar und sehr passend für die Zeit um den Jahreswechsel. Die Zeit „zwischen den Jahren“  ist wie dafür gemacht, sich von unnötigem Ballast zu befreien. Gerade die begrenzte Zeit hilft, zügig an die Sache(n) zu gehen. Der Wunsch, das Jahr rund abzuschließen aktiviert irgendwie jährlich mein „Aufräum- Gen“. So begebe ich mich auch heute mit Hörbüchern und Mülltüten ausgestattet in den Keller und lege los. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass ich dabei immer wieder gute Ideen und Erkenntnisse habe. Probieren Sie es doch ebenfalls aus und entkommen Sie der „Feiertagsträgheit“. Folgende Abfolge hat sich für mich bei dieser Aktion bewährt:
 

1. Ausmisten & Ordnen

2. unerledigte Aufgaben abarbeiten

3. Jahresreflexion & Jahresplanung

 

Falls Sie nun auch starten, wünsche ich Ihnen viel Spaß und Energie dabei! Ich freue mich, wenn Sie sich melden und von Ihrem Vorhaben bzw. Ihren Erfolgen berichten. Gemeinsam steigen die Motivation und das Durchhaltevermögen.

 

Ihre

Christina Handschel

 

Endspurt                                                                                27.11.2015

 

November - Jahresendspurt: stürmisch, golden, trist?
Eine Zeit, in der die Tage oft nur so dahin rauschen. Häufig ist sie angefüllt mit emsigem Tun und dem Wunsch noch möglichst viele der eigenen Vorhaben umzusetzen. Gerade jetzt ist es hilfreich Prioritäten setzen. Gönnen Sie sich ein paar ruhige Momente ganz für sich:

_ Was ist nötig?
_ Was möchten Sie loslassen?

_ Wo möchten Sie noch aktiv sein, um dann Ruhe einkehren zu lassen?

 

Kommen Sie gut in das 1. Adventswochenende.

 

Ihre

Christina Handschel

 

Gegenwind                                                                             22.11.2015

 

Der Wind bläst Ihnen gerade stark ins Gesicht? Sie sind genervt und kommen nicht so voran wie erhofft?

Wenn es an der einen Stelle, dem einen Vorhaben klemmt, haben Sie vielleicht bei einem anderen Projekt gerade Aufwind. Probieren Sie es aus und gehen Sie spielerisch an Ihre Aufgaben. Eine kreative Pause wäre besser? Gut - packen Sie sich warm ein und den Lenkdrachen, der schon lange unbeachtet im Regal liegt, aus. Nichts wie raus auf's Feld. Lassen Sie den Drachen steigen, lebendig werden und leuchten.

Oder lassen Sie bei einem Spaziergang Ihre festgefahrenen Gedanken vom Herbstwind bzw. Schneegestöber durcheinander wirbeln. Was erzählen Ihre Gedanken während sie wirbeln, steigen und Saltos schlagen?

Entdecken Sie kreative, neue Ansätze?

 

Ihre
Christina Handschel

 

Ernte                                                                                      13.11.2015

 

Der Herbst - eine kunterbunte, lebendige Zeit, in der geerntet und für den Winter vorbereitet wird.

_ Welches Vorhaben wurde von Anfang bis Ende erfolgreich von Ihnen
   „gehegt und gepflegt“?

_ Was liegt in Ihrem Erntekorb? (Ein Blick in Ihr „Einmachglas“ hilft...)

_ Von welchen Ihrer Handlungen, Vorbereitungen und Erfolgen können
   Sie nun im übertragenen Sinne zehren?
_ Welche „Früchte Ihrer Arbeit“ fallen Ihnen in den Schoß?

 

Betrachten Sie Ihre Ernte und freuen Sie sich daran - unabhängig von
geltenden Standardgrößen und Normierungen. Leben ist vielfältig und bunt. Das trifft ebenso auf Früchte zu - auch wenn uns meist nur die Einheitsware präsentiert wird.

Sie konnten allerlei aromatisch- saftige „Früchte“ ernten?
Dann genießen Sie es und sagen Sie doch wieder einmal „Danke!“.

Ihnen selbst, Ihrer Familie und Freunden, die sie unterstützen, den Kollegen, mit denen Sie gut zusammenarbeiten oder Ihren Mitarbeitern, die intensiv mitgeholfen haben diese Ernte zu erzielen.

 

Wirbeln Sie buntes Laub auf und lassen Sie sich vom goldenen Sonnenlicht wärmen und verwöhnen. - Atmen Sie in der klaren Luft tief durch.

 

Ihre
Christina Handschel

 

Effektive Wahrnehmung                                                        30.10.2015

 

Wussten Sie, dass unser Gehirn etwa 90% der Aufgaben unbewusst bewältigt? So hängt es z.B. vom Thalamus im Zwischenhirn ab, ob eine Information in unser Bewusstsein gelangt. Der Thalamus - übersetzt die „Kammer“ - fungiert dabei wie eine Kontrollstation. Eine Art Filter, der über den weiteren Weg der Informationen entscheidet. Dennoch unterstützen sich bewusste und unbewusste Prozesse gegenseitig.
Dies können wir nutzen, z.B. durch Visualisierungen. Indem wir uns eine bestimmte Situation bis ins kleinste Detail vorstellen, veröffentlichen wir quasi eine gehirninterne „Suchanfrage“. Auf diese Weise bekommt auch das Unterbewusstsein wichtige Impulse. Treffen wir im Alltag auf Informationen, die mit der Suchanfrage in Zusammenhang stehen, macht uns das Unterbewusstsein darauf aufmerksam indem es das Bewusstsein darauf lenkt. Das Unterbewusstsein ist hierbei ein äußerst zuverlässiger Partner, kann es doch innerhalb von Millisekunden Entscheidungen treffen und immense Datenmengen gleichzeitig verarbeiten.
Eine beruhigende und faszinierende Tatsache, oder nicht?

 

Ihre

Christina Handschel

 

P.S. Visualisieren Sie doch gleich einmal in aller Ruhe, wie Sie Ihr Wochenende verbringen möchten. Wenn Sie dann an den Laufschuhen, der Couch, dem Buch, Kinoprogramm, Auto o.ä. vorbeikommen, seien Sie gespannt, welcher innere „Knopf“ gedrückt wird.

 

Wahrnehmungseffekte                                                           25.10.2015

 

Kennen Sie solche Situationen? In Ihrem Umfeld sind momentan mehrere Frauen schwanger, doch nicht nur dort. Sie begegnen plötzlich Schwangeren, wo Sie auch unterwegs sind. Und das tolle Automodell, das Sie evtl. demnächst erwerben wollen ist doch nicht so einzigartig, wie sich im Alltag gerade zeigt; es fahren sogar ziemlich viele Autos dieses Typs durch die Gegend. Was ist hier los? Hat es unbemerkt „pling“ gemacht und sich quasi über Nacht eine Vervielfachung dieser Autos bzw. der Schwangerschaftsrate ereignet?

Objektiv betrachtet ist „alles beim Alten“ geblieben. Allerdings hat die Person mit der o.g. Erfahrung gerade hautnah das Phänomen der selektiven Wahrnehmung erlebt. Man versteht darunter eine Arbeitsweise unseres Gehirns, um mit der permanent einstürmenden Informationsflut effektiv und möglichst energiesparend  zurechtzukommen. Das Gehirn nimmt dabei (nur) bestimmte Informationen aus der Umwelt wahr und blendet einen großen Anteil der anderen ankommenden Informationen aus. Eine interessante Strategie zum Schutz vor Überforderung, die immer wieder zu amüsanten, beeindruckenden Ergebnissen führt. Dabei gehen wir der selektiven Wahrnehmung öfter „auf den Leim“, als uns bewusst ist - können diese Fähigkeit des Gehirns jedoch auch gezielt nutzen.

 

Haben Sie Lust, sich diesem Thema spielerisch zu nähern?

So machen Sie den „selective attention test“ von Daniel J. Simons & Christopher Chabris. Für die „Kenner“ unter Ihnen, wäre vielleicht die „monkey business illusion“ eine nette Erweiterung.
 

Viel Spaß beim Mitmachen, Nachdenken oder auch Nachforschen!

 

Ihre
Christina Handschel

 

Frederick                                                                                18.10.2015

 

Erinnern Sie sich an Frederick, den kleinen grauen Knirps, der »nicht wie alle anderen Mäuse für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, die Träume also und Hoffnungen.«?

Eine herzerwärmende Geschichte aus Kinder(garten)tagen, mit der Leo Lionni auch für Erwachsene Anregungen zum Nachdenken und Nachspüren bietet:
_ Wie steht es mit Ihren Träumen und Traumzielen?
_ Wann haben Sie sich das letzte Mal intensiv damit beschäftigt?
_ Rennen Sie der Arbeit hinterher oder leben Sie?
_ Machen Sie das "was man halt so macht" (wer auch immer "man" ist…)
   oder hören Sie auf das, was Sie wirklich wollen?

_ Was tut Ihnen heute gut und was schenkt Ihnen Energie?

 

Sammeln Sie sich das Leben schön bunt.

 

Ihre
Christina Handschel

 

Anderes Einmachen                                                                11.10.2015

 

Ein Einmachglas, gefüllt mit farbigen Zetteln. Genauer gesagt, angefüllt mit  Urlaubserinnerungen. Im August notierte ich schöne, für mich wertvolle Erlebnisse und Augenblicke und sammelte sie in einem Einmachglas.
So wie man köstliches, saftiges Obst einkocht, um es im Winter zu genießen, so können auch schöne Erinnerungen festgehalten, „eingemacht“ werden. Wird das Glas geöffnet, so ist es - auch während trostloseren, anstrengenden oder stürmischen Phasen - möglich in die positive Stimmung einzutauchen, die die Erinnerungen vermitteln.
Bei entsprechender Größe des Glases passen auch Gegenstände hinein. So lässt sich ein individuelles Potpourri gestalten. Es lohnt sich, nicht nur im Urlaub, schöne Erlebnisse zu notieren. Gerade im Alltag hilft das Notieren schöner Momente und Erfolgserlebnisse, den Blick immer wieder auf das Positive zu richten. Ein Griff ins „Einmachglas“ zeigt anschließend, was alles gut lief, denn diese Dinge vergessen wir leider oft zu schnell.
 

Auf dass Ihnen oft warm um' s Herz wird, wenn Sie an Ihre besonderen Erinnerungs-Momente denken.

 

Ihre
Christina Handschel

 

Umweg II                                                                             24.07.2015

 

»Umwege erhöhen die Ortskenntnis« sagt man in Vietnam.

Es ist wunderbar, wenn wir diese Kenntnis zukünftig bewusst für uns nutzen können. Statt sich also über einen Umweg zu ärgern, fragen Sie sich daher besser:
 

_ Was habe ich über mich gelernt?

_ Was habe ich über die Situation gelernt?

_ Was war das Neue oder Positive am Umweg?

 

Ihre
Christina Handschel

 

Umweg I                                                                                  17.07.2015

 

Fast jeder hat ihn schon einmal genommen.
Wir nehmen ihn z.B. durch äußere Vorgaben wie bei einer Umleitung. Vielleicht erscheint uns dieser Weg auch einfach besonders reizvoll und einladend und manchmal finden wir uns durch Unachtsamkeit auf ihm wieder. Wir verpassen die Ab- bzw. Auffahrt oder biegen an der Kreuzung nicht in die richtige Straße ab. Umwege nehmen wir durchaus auch bei privaten oder beruflichen Vorhaben.
Zugegeben, Umwege können uns nerven und ärgern, da wir nun umständlich die Richtung korrigieren müssen. Sie können aber auch überraschende Erkenntnisse, Traumziele oder andere schöne Erlebnisse bereithalten.


_ Wann haben Sie zuletzt einen Umweg genommen?
_ War es ein Umweg im Straßenverkehr oder bei einem anderen 
   Vorhaben?

_ Wie ist es Ihnen dabei ergangen?

 

 

Kommen Sie gut im Wochenende an.
Wenn Sie einen Umweg nehmen hoffe ich, Sie kommen an einer Eisdiele, einem See oder Freibad vorbei und verweilen dort.

 

Ihre

Christina Handschel

Fahrtenbuch                                                                          10.07.2015

 

Notieren Sie in einem schönen Heft oder Buch alle Schritte, die Sie zur Erreichung Ihres Zieles erledigt haben. Würdigen Sie auch die kleinen Schritte bzw. die kurzen Strecken, die Sie zurücklegen. All dies gehört zu Ihrem Weg und bringt Sie weiter. Halten Sie zusätzlich alle anderen positiven Begebenheiten fest. Dies schließt auch Dinge ein, die Sie selbst nicht in der Hand haben, die Geschenke von außen, die positiven Zufälle.


Wenn Sie einmal nicht so vorankommen wie Sie es geplant haben, hilft das Schmökern in dem Heft. Sie sehen sozusagen schwarz auf weiß, dass Sie an Ihrem Vorhaben dran sind und bereits einiges erledigt haben.
Sowohl das eigene aktive Vorankommen als auch die Glücksfälle stärken Ihre Motivation, das Durchhaltevermögen sowie Ihre Zuversicht.
So lassen Sie auch „Staus“ gelassener hinter sich.

 

Ihre

Christina Handschel

 

Streckenkenntnis                                                                   08.07.2015

 

Verbessern Sie Ihre Streckenkenntnis, um geschickt ans Ziel zu kommen:

Auf welche Etappen für den zweiten Teil der Jahresroute freuen Sie sich schon jetzt? Worauf sind Sie gespannt? Markieren Sie diese Stellen auf Ihrer inneren Karte, in Ihrem Kalender oder legen Sie sich ein motivierendes Bild zu.

Sind Ihnen bereits herausfordernde Abschnitte bekannt? Dann sollten Sie an eine frühzeitige Detailplanung denken - dazu gehören übrigens auch Pausen. Gerade an kniffligen Stellen kann die Unterstützung von Kollegen, Freunden oder  auch durch einen Coach sehr hilfreich sein.

 

Ihre

Christina Handschel

 

Boxenstopp                                                                            01.07.2015

 

Gönnen Sie sich jetzt die Zeit, aufzutanken und Ihre Situation zu prüfen.
Vielleicht benötigen Sie für die kommende Jahreshälfte noch Dinge, um die Sie sich kümmern sollten (Informationen, Rüstzeug, Unterstützung, einen Plan o.ä.). Diese kleine Pause hilft Ihnen, in der Spur zu bleiben und wieder gut Fahrt aufnehmen zu können.

Ein möglicher Beitrag für Ihren Boxenstopp kommt mit folgenden Anregungen:
 

_ Betrachten Sie den bisher zurückgelegten Weg, Ihr Fahrziel, die 
   momentane Fahrtrichtung und Geschwindigkeit. Passt dies zusammen?

_ Werden Sie Ihr Ziel zum Jahresende erreichen?
_ Ist Ihr Ziel immer noch dasselbe wie im Januar?


Vielleicht hat sich während der Reise die Situation und damit das Ziel geändert. In diesem Fall stehen neue Planungen an:
_ Was wäre dann das nächste Etappenziel?
_ Wissen Sie bereits, wie Sie dort hinkommen?
_ Sind Sie mit dem passenden Fahrzeug unterwegs?
_ Verfügen Sie über die passende Ausrüstung bzw. genügend Proviant?

_ Sollten Sie besser von der Autobahn auf die Landstraße wechseln, oder

   umgekehrt?

 

Ihre

Christina Handschel

 

Rückspiegel                                                                           28.06.2015

 

Kaum ist der Sommerurlaub vorbei, steht „ganz plötzlich und überraschend“ Silvester vor der Tür.
Diese Aussage beschreibt Ihre alljährliche Situation zum Jahreswechsel?
Machen Sie es diesmal anders. Werfen Sie jetzt, zum Ende der ersten Jahreshälfte, einen Blick in den „Rückspiegel“:

_ Wo sind Sie im Januar gestartet?
_ Hatten Sie ein Fahrziel oder wollten Sie einfach unterwegs sein?
_ Was lief gut und hat Ihnen Spaß gemacht?

Falls Sie einmal im Stau standen, eine Umleitung fuhren oder eine ungünstige Abfahrt gewählt haben: Wo und wann war das?
 

Ihre

Christina Handschel

 

Zone der nächsten Entwicklung                                        19.06.2015

 

Durch das Thema „Komfortzone“ erinnerte ich mich an das Konzept der „Zone der nächsten Entwicklung“, mit dem ich mich im Studium intensiv auseinandersetzte. Es stammt von Lew Semjonowitsch Wygotski, einem sowjetischen Psychologen, der als Begründer der Tätigkeitstheorie gilt.
In diesem Konzept aus dem Bereich der Entwicklungspsychologie des Kindes geht man, vereinfacht erklärt, von zwei Entwicklungsniveaus aus:

1. Aktueller Entwicklungsstand: Leistungen, die das Kind alleine
   vollbringt

 

2. Zusammenarbeit mit anderen Personen: Leistungen, die das Kind
   durch Anregung & Unterstützung vollbringt

 

Unter der „Zone nächster Entwicklung“ werden die aktuell anstehenden Entwicklungsschritte verstanden. Das Kind beherrscht die entsprechenden Fähigkeiten noch nicht und kann sie daher noch nicht alleine durchführen.

Die Kompetenz ist jedoch bereits angebahnt und kann durch Unter-stützung von außen gefördert werden. Auf diese Weise wird die entsprechende Entwicklung schneller vollzogen.

„Was für Kinder gut ist, kann auch für Erwachsene hilfreich sein“
Frei nach diesem abgewandelten Werbeslogan können Sie sich fragen:

 

Was ist meine ganz persönliche Zone der nächsten Entwicklung?

 

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude und interessante Erkenntnisse dabei.
Wenn Sie diese Frage noch nicht klar beantworten können, fragen Sie sich:
In welche Richtung könnte es gehen, wenn ich mich weiterentwickeln möchte? In welchem Bereich möchte ich mich weiterentwickeln? Was würde dann anstehen?

Ihre

Christina Handschel

 

Komfortzone                                                                          12.06.2015

 

Wenn wir das Gefühl haben, in einer Sache zum Ende gekommen zu sein, schließen wir innerlich damit ab. So kommen wir nach anstrengenden Phasen wieder zur Ruhe und regenerieren uns. Nach dem Erreichen eines oder mehrerer großer Ziele oder dem Gefühl, dort angekommen zu sein, wo wir seit langem hinwollen, ruhen wir uns allerdings evtl. länger auf den Lorbeeren aus, als es gut ist.
Über einen längeren Zeitraum hinweg weniger Interesse an Neuem zu zeigen bedeutet, sich weiteren Herausforderungen zu entziehen. Stattdessen richten wir es uns in unserer Komfortzone bequem und gemütlich ein, sind uns selbst genug und verlieren dabei mehr als unsere Fähigkeiten; im schlimmsten Fall das Vertrauen in uns und die Welt. Unsere Fähigkeiten und Kenntnisse, das Selbstbild sowie die Lebensfreude „rosten“ ruhig und gemächlich vor sich hin, drohen Schaden zu nehmen. Mit der Zeit kann sich somit anfängliche Zufriedenheit in diffuse Unzufriedenheit wandeln. Wir berauben uns in dieser Situation neuer Eindrücke, Kenntnisse, Erfahrungen und verringern bzw. verhindern unsere Weiterentwicklung, denn Komfortzone und Handlungsspielraum stehen in einem umgekehrten Verhältnis zueinander.


Wenn Sie das Gefühl haben in der Komfortzone festzusitzen, wird es Zeit, sich  zu strecken und nach draußen zu wagen. Stärken Sie Ihren inneren „Mut-Muskel“ indem Sie ihn lockern, dehnen - überhaupt wieder aktiv nutzen. Lösen Sie sich vom Muffigen, schnuppern Sie vielmehr frischen Wind. Lassen Sie sich offen und mit Freude durchpusten, erfrischen.

 

Ihre

Christina Handschel

 

Anfängergeist im Alltag II                                                     30.05.2015

 

Den Zustand des Anfängergeistes erleben wir, wenn wir etwas Neues beginnen, das uns fasziniert und erfreut, z.B. ein neues Hobby.
In diesem Fall ist unsere intrinsische Motivation sehr hoch, d.h. wir benötigen keine Versprechungen oder Belohnungen von außen, die uns das Vorhaben angehen und durchführen lassen.
Wir gehen in diesem Fall voll Vorfreude und Neugier an unser Vorhaben.
Wunderbar! Denn dies ist die beste Voraussetzung, um wach und präsent zu sein sowie die neuen Eindrücke und Anregungen gut umsetzen zu können. Je intensiver, freudiger und offener wir uns auf die neue Lernsituation einlassen, desto erfolgreicher werden wir sein und zügig vorankommen. Sich in die Rolle des Lernenden zu begeben kann zudem ein persönliches Abenteuer sein. Es erweitert den Blickwinkel, da wir gleichsam über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Wir entwickeln neben den neuen Fähigkeiten auch uns selbst, unser Denken und unsere Flexibilität ein Stück weiter.

 

Lust auf einen kleinen Selbstversuch?

Gehen Sie in der nächsten Zeit bewusst etwas Neues an - offen und neugierig auf die neuen Erfahrungen. Schwebt Ihnen bereits etwas vor, das Sie begeistert?

Beobachten Sie, wie sich die neuen Anregungen auswirken: Was tut sich? Wie fühlen Sie sich?
 

Wenn Sie noch ein wenig skeptisch sind: Lernen ist eine der menschlichen Spezialitäten. Zu lernen indem wir interessiert, wissbegierig neue Eindrücke mit unserer Erfahrung und unserem Denken verknüpfen und ausprobieren. Sie dürfen also darauf vertrauen, dass Sie das können.

 

Ihre
Christina Handschel


P.S. „Etwas Neues“ ist nicht automatisch gleichzusetzen mit Superlativen
       oder Extremen!... Der Schwerpunkt sollte auf „neu für Sie“ liegen 
       sowie auf dem „Grad des Interesses“, den das Vorhaben bei Ihnen
       hervorruft.

 

Pfingsten                                                                               24.05.2015

 

Orientierungslosigkeit, Sinnsuche, Sturm, Feuer, überraschende Wendung, faszinierende Fähigkeiten – diese Aspekte finden sich in der Geschichte vom Pfingsterlebnis.
Vielleicht haben auch Sie einmal diese Erfahrung gemacht: Ein großes Ziel oder Vorhaben zerschlägt sich, Sie stehen ohne wirklich guten „Plan B“ da und verkriechen sich in Ihren vier Wänden.

Eine Phase der Enttäuschung, Wut und Trauer, in der Sie sich selbst genug sind. Dann - unverhofft ein Erlebnis. Es zeigt sich eine neue Anregung von außen, die Ihnen Energie und Zuversicht schenkt, einmal mehr aufzustehen als Sie hingefallen sind. Eine Begegnung oder Erfahrung, die Sie dazu bringt, gerade jetzt nicht aufzugeben sondern weiterzumachen, und Neues zu wagen, das Sie vorher nie ernsthaft in Betracht gezogen hätten.

Rückblickend haben Sie das Gefühl „Es war wirklich für etwas gut“.
Wir wachsen oder entwickeln uns gerade an den herausfordernden Situationen. Stellen sie doch eine Zäsur dar, die es ermöglicht, uns ernsthaft und ehrlich mit uns auseinanderzusetzen, Selbstverständlichkeiten und Ziele zu hinterfragen. Sobald wir wieder die innere Glut entfachen, tief durchatmen und aktiv werden, geht es weiter. Wenn wir richtig „Feuer gefangen“ haben, kommen wir sogar rasant voran.

Es ist nicht immer ein Superdrama oder eine Lebenskrise, die uns überfordern. Manchmal ist es die Summe der Alltagserfahrungen, ein Entscheidungsprozess, die Erkenntnis, dass wir beruflich oder privat „aus dem Takt“ gekommen sind oder eine Neuorientierung.

Sich in Ruhe um die eigenen Belange zu kümmern ist sinnvoll, um sich anschließend wieder den Anforderungen von außen zu stellen.

Hilfreiche Fragen können dabei sein:

 

Wo geht es leicht? Was gibt mir Energie und Lebensmut?

Was gibt mir den Anfangsschwung um wieder „in Gang“ zu kommen und Fahrt aufzunehmen?

Welche Menschen, können mich dabei unterstützen?

 

Die Beantwortung stärkender Fragen hilft auch in guten Zeiten weiter.
- Sozusagen als Präventivmaßnahme, die den Blick für unsere Bedürfnisse, Wünsche und Ziele schärft. Wir erkennen frühzeitig, ob wir noch auf unserem Weg sind, oder ob sich ein Zustand des „Gelebt- werdens“ einschleicht. Neben der Möglichkeit der Kurskorrektur kann dies für gute Laune, neue Ideen und Energie sorgen.
Gute Gründe, nicht so lange durch’s Leben zu rennen, bis wir in ein Loch plumpsen, sondern ab und an stehenzubleiben, uns umzuschauen und dann wieder weiterzugehen.

 

Ich wünsche Ihnen an den Feiertagen gute Laune, Zeit für sich selbst und Kontakt mit Menschen, die Ihnen guttun.

 

Ihre
Christina Handschel

 

Anfängergeist im Alltag I                                                      20.05.2015

 

Was es heißt, der Welt mit „Anfängergeist“ zu begegnen, sehen wir sehr

schön bei Kleinkindern, die zum ersten Mal mit einer für sie völlig neuen Sache, z.B. Seifenblasen, konfrontiert werden. Es zeigen sich staunende Neugier, Begeisterung, intensive Konzentration und Faszination diesem Moment gegenüber. Daneben findet sich auch der Wunsch, dies begreifen und innerlich einordnen zu können.
Ein Kind weiß in diesem Moment noch nicht, wie vergänglich diese filigranen Schönheiten sind, wie sie sich anfühlen. Vor allem weiß es natürlich nichts von den physikalischen Prozessen, die diese Kunstwerke hervorbringen. Noch ist das Kind wertungsfrei gegenüber diesem Phänomen und kann dadurch die verschiedensten Dinge lernen. Es ist möglich, dass das Kind ein Stück weit Sachzusammenhänge begreift oder aber auch, dass es kreative Assoziationen bildet, wenn es seine bisherigen Erfahrungen sowie seine Fantasie mit diesen luftigen Gebilden verknüpft.

Gerade dieses offene „Noch- nicht- Wissen“ verbunden mit Neugier bietet eine Vielzahl an möglichem Lernzuwachs. Daneben stellt es ein kreatives Potential dar, denn das Gehirn arbeitet intensiv, ist voll aufnahmebereit und kann Assoziationen bilden.

 

Erinnern Sie sich an ein Faszinosum aus Kindertagen?
Was war das für eine Situation? Wie fühlten Sie sich und was löste diese Erfahrung bei Ihnen aus?
Wann haben Sie zuletzt eine interessante, verblüffende Beobachtung oder Erfahrung gemacht, der Sie unvoreingenommen gegenübertraten?

 

Ihre
Christina Handschel
 

Anfängergeist                                                                        14.05.2015

 

Im japanischen Buddhismus wird von „Shoshin“, dem „Anfängergeist“ oder auch „Zen- Geist“ gesprochen.
Gemeint ist eine vorurteilsfreie Haltung der Offenheit und Bereitschaft (für das was kommt oder auch für Neues) mit dem Ziel, sich diesen Geist zu bewahren. Praktische Anwendung findet dieses Prinzip beispielsweise in den verschiedenen Richtungen des japanischen Kampfsportes, die unter die Bezeichnung „Budô“ fallen.
Der Begriff „dô“ bedeutet „Weg“ und verdeutlicht, dass es sich um einen lebenslangen Prozess handelt, der auch die persönliche Entwicklung oder das persönliche Wachstum mit einschließt.

Für mich persönlich macht gerade dieses Verständnis der umfassenden körperlichen und geistigen Weiterentwicklung die besondere Atmosphäre aus, die während des Trainings und darüber hinaus besteht.
Sie ist geprägt von Respekt dem Partner gegenüber.
So trainieren immer wieder auch Schüler unterschiedlicher Grade oder Niveaustufen miteinander. Der Anfänger wird ernstgenommen und in seiner Weiterentwicklung unterstützt - der erfahrene Schüler, selbst der Meister, lernt immer wieder auf einer anderen Ebene.

 

Wie schön wäre es, wenn auch im beruflichen Bereich häufiger eine solche Atmosphäre der Offenheit, des gegenseitigen Interesses und des Respektes herrschen würde!
Ich wünsche Ihnen das Glück, solch eine Umgebung zu finden und die Freude, diese wertschätzen, genießen und pflegen zu können, wenn Sie sie (bereits) gefunden haben.

 

Ihre
Christina Handschel

 

„Alltagsmeditation“                                                              23.04.2015

 

Potenziell kann jede Handlung im Alltag eine Mini-Meditation darstellen, wenn wir sich achtsam, voll Aufmerksamkeit durchführen.

Einerseits denke ich: „Ach nee! Ich kann und will mich nicht überall vorbildlich verhalten.“ Andererseits weiß ich, dass es für mich stimmt, da ich solche Erfahrungen schon mehrfach gemacht habe. Ich spreche dabei nicht von Liebe, aber Aufmerksamkeit oder positive Stimmung, treffen es ganz gut. Wenn wir unsere Aufgaben in dieser Haltung erledigen, erreichen wir einerseits das gewünschte Ergebnis und zugleich können wir durch das Tun und die Konzentration zur Ruhe kommen, insbesondere wenn es sich um gedanklich wenig anspruchsvolle Routineaufgaben handelt.

Wir können die Gedanken schweifen oder eben zur Ruhe kommen lassen - dann ist der Weg das Ziel. Diese Kombination von Interesse am Weg und am Ziel hinterlässt ein Gefühl tiefer Zufriedenheit.

Ich bin nicht der Meinung, dass wir uns vornehmen sollten, alles in dieser Weise zu erledigen. Doch es ist ein interessanter Versuch, sich einmal bewusst ein oder zwei eher unliebsame Aufgaben auszuwählen, um diese mit besonderer Aufmerksamkeit durchzuführen. Es muss ja nicht immer gleich eine große Herausforderung sein… Ebenfalls schön ist es, wenn wir uns für etwas, das uns gut tut, bewusst Zeit nehmen. Das könnte z.B. das Kochen, das Musikhören, der Spaziergang oder Waldlauf sein – und bitte ohne Tätigkeiten nebenher.
Zugegeben, es gibt Situationen, in denen hilft im „Akutfall“ nur das Motto „Augen zu und durch“. Eine Erleichterung und Motivation bringt es dabei, an das Gefühl „danach“ zu denken. Welchen positiven Effekt bringt es uns, diese unliebsame Aufgabe zu erledigen? Wie werden wir uns danach fühlen? Wie könnten wir uns belohnen bzw. Gutes tun?

 

Ich wünsche Ihnen interessante „alltägliche Mediationen“.

 

Ihre

Christina Handschel

 

Kleine „Spurensuche“                                                           11.04.2015

 

Für alle, die am Wochenende doch ein wenig „hirnen“ möchten…

 

Zum  Nachdenken:
Welche Situation der vergangenen Woche war für Sie besonders intensiv?

In welcher Verfassung waren Sie zu diesem Zeitpunkt?


Oder fällt Ihnen grundsätzlich eine Situation ein, die Sie schon als positiv aber auch als negativ erlebt haben? Was machte für Sie den Unterschied?

(Meine Erfahrung ist, dass selbst eine einfache Situation wie das Putzen je nach Einstellung durchaus unterschiedlich wahrgenommen werden kann…)

 

Zum Mitdenken:
Achten Sie heute einmal auf Ihre Haltung zu bzw. in den verschiedenen Situationen, die Sie erleben.

 

Zum Vordenken:

Verändert sich Ihre innere Haltung, wenn Sie an verschiedene anstehende Situationen der kommenden Woche denken?
Wenn ja, wie verändert sie sich?
Bei welcher Situation sind Sie innerlich positiv gestimmt?

Woran könnte das liegen?

 

Ihre
Christina Handschel

 

Haltung? Halt.                                                                                     10.04.2015

 

Kennen Sie das?
Sie sind mit anderen unterwegs, erleben ein und dieselbe Situation und doch fällt die Einschätzung dazu unterschiedlich aus.

Für die einen ist „das Glas halbvoll“, für die anderen dagegen „halbleer“.
Diese Beobachtung ist überraschend und manchmal ist die andere Haltung für uns nicht ganz nachvollziehbar. (Allen sehr interessierten Nachdenkern bietet hier der Konstruktivismus interessante Erklärungen.)

Es genügt jedoch schon uns selbst zu beobachten, wie wir einer wiederholt erlebten, vergleichbaren Situation begegnen. Bereits hier kann es deutliche Unterschiede geben. Dies zeigt, dass unser Erleben immer auch mit unserer Haltung oder inneren Einstellung zu tun hat. Im Alltag sagen wir dann „Ich war heute gut/ schlecht drauf.“

Eine genauere Betrachtung dessen, was in unserer Innenwelt abläuft, lohnt sich. Wir gewinnen Erkenntnisse über uns selbst, die uns in verschiedener Hinsicht weiterbringen können. Der erste Schritt ist, innezuhalten und aufmerksam wahrzunehmen.

Haben Sie Lust, sich ein Stück weit „auf die Spur zu kommen“?

 

Für dieses Wochenende bietet es sich jedenfalls erst einmal an innezuhalten, im Frühling anzukommen und zu genießen.
Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei!

 

Ihre

Christina Handschel

 

Frühblüher II                                                                                         06.03.2015

 

Die „Frühaufsteher“ unter den Pflanzen zeigen, dass sie mit ihren eher untypischen Talenten erfolgreich sind.
Wenn die eigenen Fähigkeiten und Ziele zu den Gegebenheiten passen, kann Faszinierendes, Besonderes entstehen, bunt und vielfältig.
Nun haben wir gegenüber Krokussen und Co. den Vorteil, uns ganz bewusst eine Umgebung suchen und erschaffen zu können, die uns unterstützt, stärkt und weiterbringt. Unser ganz eigenes „Blüh- Biotop“ sozusagen. Begeben Sie sich einmal auf Spurensuche – vielleicht bei einem sonnigen Spaziergang…

Biotop, Steppe oder Wüste - unter welchen Bedingungen leben Sie gerade?

Was lässt Sie aufblühen?

Was macht Sie stark das zu leben, was Sie in Ihrem Inneren spüren?

Wie sieht Ihr Traumbiotop aus?

Graben Sie im übertragenen Sinne gerne auch tiefer, um sich auf die Spur zu kommen, denn: »Wer früher weiß was stärkt, kann länger blühen.«

 

Welchen ersten Markierungsstein könnten Sie dieses Wochenende für Ihr Biotop setzen?

 

Ihre
Christina Handschel

 

Frühblüher I                                                                          27.02.2015

 

Seit einer guten Woche strecken in meinem Garten die ersten Frühblüher ihr buntes Köpfchen aus der Erde. Sie trotzen zwar keinem Schnee, dafür aber wechselhaftem Wetter.
Die Krokusse und ihre Mitstreiter sind klein, zart und dennoch farbgewaltig in der sonst noch trostlosen Umgebung.
Genau das macht sie zu einem wahren Hingucker - und zu
„Vorfreude- Blümchen“. Sie scheinen uns selbstbewusst zuzurufen:
„Hallo, hier bin ich und habe den Frühling im Gepäck!“

 

Wie wäre es mit einem „Farbtupfer“ zum Start ins Wochenende?
Was halten Sie von einem Strauß Frühlingsblumen?
Vom Tragen farbkräftiger Kleidung?
Oder darf es etwas ganz Anderes sein?

 

Ich wünsche Ihnen ein farbenfrohes Wochenende.

 

Ihre
Christina Handschel
 

(R)Aus-Zeit                                                                            19.02.2015

 

Mit Aschermittwoch hat die Fastenzeit begonnen. Haben Sie sich vorgenommen, auf bestimmte Dinge zu verzichten, so sind Sie in guter Gesellschaft. Laut Reutlinger Generalanzeiger vom 18. Februar finden über die Hälfte der Deutschen die Fastenzeit sinnvoll und ein großer Teil nutze diese (R)Aus-Zeit.

Dem Einfallsreichtum bei der Gestaltung dieser Zeit scheint dabei keine Grenzen gesetzt zu sein. Neben den klassischen Vorhaben, wie des Verzichtes auf Fleisch, Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten oder Medienkonsum habe ich von Ideen wie des Verzichtes auf bestimmte Äußerungen (z.B. „ich muss…“) oder des Abrasierens eines Vollbartes gehört. Nicht immer erschließt sich dem Außenstehenden dabei die Intention. Die Vorhaben erinnern mich an die Vorsätze zu Neujahr, doch habe ich den Eindruck, dass die Ideen zum Fasten tendenziell besser eingehalten werden. Vielleicht, weil es sich um einen genau definierten und relativ überschaubaren Zeitrahmen handelt?

Natürlich ist der Erfolg oder die Sinnhaftigkeit solcher Vorhaben nicht an einen bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum gebunden. Doch scheint das Durchhalten leichter zu sein wenn, wie in der Fastenzeit, auch andere in der Umgebung an ihrem persönlichen Projekt arbeiten.

Der bewusste Verzicht bzw. die Verhaltensänderung auf Zeit wird dabei nicht nur aus religiösen Gründen vollzogen.

In verschiedenen Gesprächen während der letzten Jahre zeigte sich immer wieder, dass mit dem bewussten „Rauswerfen“ oder „Aussetzen“ der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit verbunden ist. So geht es vielen Fastenden z.B. darum, in einem Bereich, den sie im Alltag gewohnheitsmäßig leben, wieder ganz bewusst die „Regie“ zu übernehmen.

Der Gedanke ist, wieder zum aktiv Handelnden zu werden anstatt sich weiter unreflektiert Automatismen unterzuordnen. Zu leben, statt gelebt zu werden, könnte man dies als Motto zusammenfassen.
Es kann sehr interessant sein innezuhalten, seine Gewohnheiten bzw. die Lebenssituation zu betrachten und sich ehrlich zu fragen, wo die eigenen „Baustellen“ zu finden sind. Der bewusste Verzicht bietet die Möglichkeit, Dinge oder Möglichkeiten wieder wertzuschätzen und nicht als grundsätzlich gegeben anzusehen. Wir können uns fragen „Brauche/ will ich das wirklich?“ oder „Was bzw. wie viel tut mir gut?“ und dann entscheiden.
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in den nächsten Wochen bewusst eine (R)Aus-Zeit zu nehmen, kann Sie ein kleiner Sichtwechsel dabei unterstützen, denn es muss nicht immer „wehtun“. Deutlich attraktiver wird das Vorhaben, wenn Sie sich eine positive Alternative suchen. Statt „Ab heute esse ich keine Süßigkeiten mehr.“ könnten Sie sich z.B. sagen „Ab heute wähle ich jede Woche eine Obstsorte, die ich schon länger nicht mehr oder noch nie gegessen habe.“ Je interessanter das Vorhaben für Sie ist, desto höher ist die Umsetzungswahrscheinlichkeit.
Und dabei können Sie die Fastenzeit zugleich als Chance nutzen, sich eine neue positive Gewohnheit zuzulegen, denn das Erlernen einer neuen Gewohnheit dauert etwa 30 Tage. Sie dauerhaft zu etablieren braucht deutlich länger, doch nach rund sieben Wochen sind Sie bereits auf einem guten Weg.
Überlegen Sie sich etwas, das Sie im positiven Sinne reizt, anstatt ausschließlich Verzicht zu proklamieren.

Ich wünsche Ihnen dabei überraschende Erfahrungen, Humor und gutes Gelingen.

 

Ihre
Christina Handschel
 

verrückt – eine kleine Annäherung                                       13.02.2015

 

Das kleine Wort verrückt hat sich momentan in meinen Kopf gesetzt und „pikst“ mich immer wieder.
Verwunderlich ist es nicht: Narren übernehmen gerade zeitweise das Zepter in den Rathäusern und sowohl im Kleinen wie im Großen - bis hin zum Weltgeschehen kann ich Verrücktheiten unterschiedlichsten Ausmaßes beobachten, mich daran freuen, den Kopf schütteln oder aber auch die Welt nicht mehr verstehen.
Die „Fünfte Jahreszeit“ steht in voller Blüte und scheidet damit die Geister zwischen „Narren“ und „Nicht- Narren“.
Anlass genug, sich einmal diesem Wort, bzw. seiner Bedeutung anzunähern.
Eine spontane Internet-Suche erbrachte drei verschiedene Bedeutungen, die ich aus meiner persönlichen Sicht - nicht sprachwissenschaftlich - zu beschreiben versuche. Zunächst stieß ich auf die Bezeichnung für Formen des Denkens und Handelns, die mit einer krankhaften Verwirrung in Verbindung gebracht werden.
Eine weitere Bedeutung betrifft eher die äußere Erscheinungsform von Dingen, Menschen oder Handlungen. Als Synonyme werden u.a. Wörter genannt wie unkonventionell, auffallend, außergewöhnlich, extrem, unanständig, abgründig u.v.m. Dabei verdeutlichen einige dieser Wörter ein besonderes Ausmaß, man könnte auch sagen, sie zeigen eine Superlative auf: unbeschreiblich, maßlos, auf`s Äußerste etc.
Die dritte Bedeutung bezieht sich auf konkrete Handlungen, nämlich etwas auf bzw. an einen neuen Platz zu verschieben.
Verrückt - ein kleines Wort mit vielschichtigen und ambivalenten Bedeutungen - eine „Femme fatale“ unter den Wörtern?
Es versprüht Energie, Kraft, Elan, Freude, spielerisches Handeln, den „Duft“ von Freiheit und Selbstbestimmung...
Was verbinden Sie spontan damit?

 

Gerne teile ich das Wort mit Ihnen. Nehmen Sie es mit.
Legen Sie es in Ihre geistige „Hosen- oder Handtasche“ und schauen Sie, was sich daraus ergibt.
Wie fühlt es sich an?
Ich wünsche Ihnen vielversprechende, ver-rückte Einsichten und Ideen.

 

Ihre
Christina Handschel
 

Wabi- Sabi- Gegenstände                                                      06.02.2015

 

Während ich vor kurzem beim handschriftlichen Notieren nachdachte, amüsierte ich mich, als mein Blick auf den Füller fiel. Wieder einmal hatte ich nach diesem einfachen und zudem auch noch angeschlagenen Schreibgerät gegriffen, das äußerlich nicht mit dem anderen Füller konkurrieren kann, den ich besitze. Dennoch nutze ich gerne diesen einfachen Füller. Er liegt gut in der Hand, seine Feder gleitet schön über das Papier – kurz, es macht Freude, mit ihm zu schreiben.

Während ich noch belustigt war, tauchte der Begriff Wabi Sabi aus meinem Gedächtnis auf.
Christopher A. Weidner beschreibt in seinem Buch „Wabi Sabi – nicht perfekt und trotzdem glücklich!“ die gleichnamige japanische Lebensphilosophie.
Es wäre vermessen, diese oder die Begriffe Wabi Sabi in wenigen Zeilen zusammenfassen, beschreiben zu wollen.
Mir kamen jedoch folgende Erinnerungen an das Buch: Es geht um das bewusste Wahrnehmen des Augenblicks, das Erkennen des Schönen in unvollkommenen Dingen bzw. Situationen, gerade auch da alles der Veränderung unterliegt.
Es fiel mir eine Geschichte aus dem Buch ein und dass die Lebensphilosophie des Wabi Sabi auch auf Gegenstände bezogen wird. Gegenstände, die uns vertraut sind, die wir schon lange besitzen, in Gebrauch haben und die deutliche Spuren aufweisen. Für mich sind es Dinge, die eine besondere Bedeutung für uns haben, die uns begleiten und die wir prägten.
Mir kommen sofort Bilder eines abgewetzten Teddybären in den Sinn, der viele Jahre geliebt und gebraucht wurde und dabei ein ganz individuelles Aussehen bekam; die Tanz- bzw. Laufschuhe, die solange getragen werden, bis sie „aus den Nähten“ gehen oder das abgegriffene, unzählige Male gelesene Buch. Auch der eingangs erwähnte Füller passt in diese Reihe.
Welche Gegenstände dieser Art besitzen und schätzen Sie?
Lassen Sie sich doch einfach einmal überraschen und erfreuen, was Sie in Ihrem Alltag diesbezüglich entdecken.
Oft sind es Dinge, die wir nach Meinung anderer schon längst hätten ersetzen können, von denen wir uns jedoch – aus guten, ganz persönlichen Gründen – nicht trennen möchten, die wir vielleicht geduldig kleben, kreativ reparieren und auch dadurch mitgestalten.

Welche Geschichten „erzählt“ Ihr Gegenstand? Was macht ihn für Sie zu etwas Besonderem?

 

Schreiben Sie mir gerne von Ihren Entdeckungen. Ich bin gespannt.

 

Ihre
Christina Handschel
 

Aufräumen                                                                             25.01.2015

 

Im Januar scheinen viele Menschen den Wunsch zu verspüren, ihre Wohnung bzw. ihre Umgebung aufzuräumen und zu ordnen. Zu diesem Eindruck gelangte ich kürzlich wieder in verschiedenen Gesprächen. Unmittelbar darauf entdeckte ich auch in einer Zeitschrift einen Artikel hierzu. Mittlerweile gibt es zum Thema Aufräumen eine beträchtliche Anzahl an Ratgebern und Experten. Immer wieder wird versprochen, der jeweilige Ansatz verbessere den Energiefluss, es entstehe ein völlig neues Lebensgefühl bis hin zu einer Bewusstseinswandlung und man könne für immer Ordnung erreichen.
In dem erwähnten Artikel wurde eine Methode beschrieben, nach der man jeden einzelnen Gegenstand darauf überprüfen solle, ob er uns wirklich glücklich mache.
Wenn wir dies verneinen, solle der Gegenstand entsorgt werden und gerade diese radikale Entscheidung bringe sehr große Erfolge mit sich.
Nun, man kann auch skeptisch sein. Ich frage mich, ob sich diese Art des Aussortierens wirklich als dauerhaft hilfreich erweist, wenn ich im Anschluss daran keinerlei Werkzeug, Putzutensilien oder ähnliche Dinge des alltäglichen Lebens mehr besitze, die mir doch immer wieder verschiedene Situationen erleichtern würden.
Letztlich ist es beim Aufräumen wohl wie mit anderen Dingen auch, jede/r muss ihren bzw. seinen eigenen, praktikablen Weg finden. Hilfreich erscheint es mir dabei durchaus, zu überlegen inwieweit ich die einzelnen Dinge wirklich brauche oder was sie mir bedeuten. Die Vorstellung eines Haushaltes, in dem sich überwiegend Gegenstände befinden, die für mich einen Wert haben – das kann auch einfach ein praktischer sein – klingt reiz- voll. Welcher Wert Gegenständen zugemessen wird ist dabei oft eine individuelle Entscheidung.
Unabhängig von Zeitpunkt und Methode des Aufräumens scheint es mir jedoch eine grundlegende Überlegung zu geben, die weiter vorne ansetzt.

Was geschieht, wenn ich vor einem Einkauf zunehmend häufiger überprüfe, ob ich den Gegenstand, das Kleidungsstück, das ich kaufen möchte, wirklich als sinn- oder wertvoll erachte?
Ein solches Handeln ist nicht neu - doch scheint es mir in unserer Gesellschaft ein Stück in Vergessenheit geraten zu sein.
Wie wertvoll und interessant könnte dieser Blick auf die für mich wesentlichen Dinge sein?

 

Ihre
Christina Handschel

 

Aktuelles

Neu: Coaching-Termine auch in Frankfurt a. M.

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Save the date:
women & work 2018

Christina Handschel_Coach nimmt an der Messe women&work teil. Ich freue mich, Sie am 28.04.2018 an meinem Stand K50 im Forum Messe Frankfurt a. M. zu treffen.
www.womenandwork.de 

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»Ihr Jahr – Ihre Hauptrolle«
Übernehmen Sie 2018 die Hauptrolle in Ihrem Leben. Gönnen Sie sich dafür einen Tag, um intensiv an den _ _


»Sternstunde«

Bestimmen Sie Ihren Standort und entwickeln Sie eine Vorstellung davon, was Ihnen wichtig ist. Gewinnen Sie einen Eindruck _ _


»Sprungbrett«

Lernen Sie Möglichkeiten kennen und anwenden, mit denen Sie Ihre inneren Blockaden überwinden. Wir schauen uns Ihre Situation _ _

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